Pink Floyd Projektbeschreibung und Programm

Das Ensemble St. Ursula brachte mit großem Engagement und musikalischer Höchstleistung die großen Klassiker der Alben „Dark Side of the Moon“ und „Wish You Were Here“ als multimediales Spektakel auf unsere Schulbühne.

„Dark Side of the Moon“ war ein Meilenstein in der Rockmusik – Synthesizer, erste Sequenzer, etliche Soundcollagen und Loops stellten eine bislang nie da gewesene Klangvielfalt  und Klangkomplexität dar. Mit dem nächsten Album „Wish You Were Here“ erweiterte die Band ihre Songs zur epischen Länge.
Auch wenn die einzelnen Musikstücke ihre zeitgebundene Entstehungsgeschichte in sich tragen, stehen sie auch heute für sich als Werke eigenständiger Qualität, interpretiert von jungen Menschen, die ihre ganz persönlichen Erfahrungen und Vorstellungen – auch in deren Visualisierung – hineingelegt haben.
Die Arrangements schrieb ich extra für diese Konzerte, sie versuchen einerseits die Klanglichkeit der 70er Jahre zu vermitteln, andererseits wollte ich durch die vielen Instrumente, die mir zur Verfügung standen, eine sich Abseits der Elektronik bietende Klangvielfalt erschließen. So schrieb ich etliche Synthesizer Solos für Trompete, Flöte oder Bassflöte um. Zu den meisten Gesangspartien schrieb ich eine zweite und dritte und manchmal sogar eine vierte Stimme hinzu. Tontechnische Raffinessen, die nur im Studio realisierbar sind, wie etwa das Tape Echo in „Any Colour you Like“ oder „Us and Them“ komponierte ich aus, in „Shine On You Crazy Diamond II“ komponierte ich ein kleines Fugato ein, das die Gehetztheit dieser Stelle unterstreicht.  Schließlich versuchte ich auch musikalischen Freiraum für Improvisationen zu schaffen.

Dennoch, Ziel war es nicht, Pink Floyds Meisterwerke zu verändern, sondern eine Fassung zu schreiben, die es uns ermöglicht, die Musik ausschließlich live, ohne jegliche Playback-Zuspielung, die Pink Floyd selbst bei Ihren Konzerten immer einsetzten, auf die Bühne zu bringen.

Oliver Kraft

Die Schülerinnen der 7ART WPF Gruppe BE haben sich ein Semester lang intensiv mit Musik und Lyrics auseinandergesetzt und die eigenen Emotionen und Gedanken in Videobilder beziehungsweise Zeichnung umgesetzt.

Ghazal Honarmand und Theresa Gmachl erzählen zu dem Syd Barrett gewidmeten Song „Wish You Were Here“ in poetischen Bildern von der durch Sucht und Wahn verlorenen Seele eines geliebten Menschen. Clara Holzer und Verena Mayr spiegeln zu „Us and Them“ in kontrastreichen Bildern Frieden, Muße, Harmonie, Fülle, Wohlstand und Freiheit mit Krieg, Angst, Disharmonie, Mangel, Armut und dem Verlust der Freiheit. Die verstörenden und verträumten Bilder von Magdalena Heller beschwören zu „Brain Damage“ das Abdriften in andere Bewusstseinszustände herauf und zeigen den Versuch durch Kunst in eine Phantasiewelt zu entfliehen.Laura Roithmayrs animierte Zeichnung verdichtet ihre Gedanken und Emotionen zu  „Eclipse“ in einer Ästhetik zwischen Bilderbuch und Psychose.

Natalie Cortiel

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